Schwarze Magie erkennen – Die Welt des Mondes

Nach der Darstellung dieses Artikels wird schwarze Magie weniger an äußeren Ritualen als an der verborgenen Willensrichtung eines Menschen erkennbar. Sie zeigt sich in Lüge, irrationalen Wahrheitsansprüchen, Selbsttäuschung und in schwächenden Wirkungen auf das soziale Umfeld. Gute Wahrnehmung, Verantwortung und aufrichtige Selbstprüfung wirken ihr entgegen.1) Die einleitende Kurzfassung am Anfang sowie die Fragen und Antworten am Ende des Artikels wurden für die Onlineausgabe redaktionell hinzugefügt. Der Haupttext stammt von Heinz Grill.

Dies ist der zweite Teil der Artikelserie zur schwarzen Magie. Im ersten Teil wurden die Bedeutung und die grundlegende Wirkungsweise der schwarzen Magie dargestellt.

Wie sich der verborgene Wille im Umfeld zeigt

Sowohl die schwarze als auch die weiße Magie besitzen verschiedenste Ausdrucksformen, die jener, der sich in Meditation und geistiger Schulung ausreichend übt, in der Art der Gestikulation, in der Form des Beziehungszueinanders und schließlich in der feinstofflichen2) Die Begriffe „feinstofflich“, „astral“ und „energetisch“ werden in diesem Beitrag im Sinne der geistigen Forschung verwendet. Sie bezeichnen seelisch-geistige Wirkungszusammenhänge und nicht Energie im physikalisch messbaren Sinne. Ausstrahlung des Menschen lesen kann. Die Beobachtungen der verschiedensten Menschen, nicht nur, wie sie selbst aussehen, sondern tatsächlich, wie sie mit ihrem verborgenen Willen ihr Sein auf die Natur, auf die Umgebung und schließlich auf die Gesundheit der Mitmenschen und sogar auf die gesamte Gesellschaft werfen und Ursachen mit Folgen kreieren, sind außerordentlich wertvoll. Es wäre dieses Studienfach der Beobachtung der Phänomenologie des Menschseins, eine Dimension, die mit Vorsicht und Sorgfalt betrieben, viele verborgene Wirkungsmechanismen aufdecken würde.

Der einzelne Mensch ist in keinem Falle neutral. Er wirkt mit seiner Seele auf die Natur und die Mitmenschen und kann schöne Formen oder hässliche, unangenehme Bilder erzeugen. Magie lebt im Willen des Menschen, in der Tiefe. Die Äußerungen, die ein Mensch verbal tätigt, können unterschiedliche Richtungen aufzeigen. Mit welchem Willen sind sie jedoch aufgeladen? Welcher verborgene Ruf lebt in ihrer Tiefe? Das Echo dieser verborgenen Willensbewegung zeigt sich jedenfalls bei den Mitmenschen. Ein Kriterium, um zu erkennen, was im tiefsten Willen eines Menschen vorliegt, ist deshalb die Beobachtung des Umfeldes, in dem er wirkt. Es ist tatsächlich das Umfeld, das den Willen einer einzelnen und wesentlich agierenden Persönlichkeit widerspiegelt. Um die verborgene Absicht und ihre unausweichlich eintretende Wirkung lesen zu können und damit die schwarze von der weißen Magie zu unterscheiden, müssen deshalb die Beziehungsverhältnisse, wie sie sich im Zueinander gestalten, sorgfältig unter die Lupe genommen werden.

Äußerlich gesehen spiegelt ein Lehrer mit einem schlechten Unterricht seine eigene Unzulänglichkeit hinüber zu den Schülern und diese können in der Entwicklung nicht positiv gedeihen, oder wenn sich beispielsweise bei den Projekten eines Unternehmensberaters, der sich selbst als tollkühn benennt, alle nur denkbaren Konflikte und Störungen bis hin zum wirtschaftlichen und sozialen Chaos forttragen, zeigt dies die wirkliche Seelenlage des dahinterstehenden Menschen. Die Wirkungen jedenfalls können bei sorgfältiger Beobachtung eine gute Klarheit geben, welche Kräfte hinter den äußeren Worten, die gesprochen werden, stehen.

Händedruck und Blick als Ausdruck der Beziehung

Zur Beurteilung der Magie ist es wichtig, die beiden Himmelskörper Sonne und Mond besser zu betrachten. Das vollständige Fehlen von Sonnenkräften und das Einleben in unbewusste Mondenverhältnisse prädestiniert zu schwarzer Magie.

Grundsätzlich ist der Mond kein negativer Himmelskörper. Er verkörpert das weibliche Prinzip und steht in der Geisteswissenschaft für eine gesunde Reflexionskraft. Die Abwesenheit jeglicher Sonnenkräfte lässt jedoch diesen Himmelskörper zum Magier über den Menschen werden.
Mondenstimmungen können sehr romantisch anmuten. Doch auch die unheimliche Seite des Mondes existiert. Für bewusst vollzogene schwarzmagische Rituale wird deshalb die nächtliche, vom Mond beleuchtete Stimmung vorgezogen.

Die weiße Magie ist wie der feste, klare, aufrichtige Händedruck eines Menschen zu einem anderen, eine Geste, die eine Würdigung des anderen und ein Entgegentreten darstellt. Bei der schwarzen Magie hingegen streckt der Mensch die Hand aus, und dennoch zieht sich seine Seele in dieser Gestikulation zurück – gleichsam wie eine Verneinung zum Gegenüber. Der andere wird in dieser Gestikulation nicht wahrgenommen und keinesfalls ehrwürdig behandelt. Vielmehr spielt ein Schattengespenst über den Häuptern und Händen, und tragischerweise dirigiert dieses fortan das Beziehungsverhältnis. Jener Schatten, der die Handgeste begleitet, stellt das Gegenüber nicht in die Würde der Aufmerksamkeit, sondern bildhaft gesehen dirigiert er den anderen hinüber auf die Rückseite der eigenen Person, und der Mensch, der dies aus mangelnder Moralität heraus tut, dominiert mit der Macht des Schattens.

Die Gestikulation des Händedrucks zeigt, ob der Mensch sich in einer gesunden Wahrnehmung zum Gegenüber befindet, oder ob er sich von Natur aus in eine eigene, schattenhafte und beziehungslose Welt verwickelt. Der andere jedenfalls fühlt sich nicht angenommen und mehr sogar, wie nach hinten zurückversetzt. Die linke Handgeste zeigt diese unbewusste Bewegungsrichtung an.
Händedruck mit klarem Gegenüber. Die moralische Wertigkeit ist noch nicht gewährleistet. Die Motive der beiden scheinen jedoch
übereinzustimmen.

Irrationale Wahrheitsansprüche und energetische Ausbeutung

Die schwarze Magie nützt tatsächlich das Licht der Weltenschöpfung, absorbiert es und setzt allem Anschein nach durch Eigennutz berechnende Vorteile frei. Die erste und bedeutungsvollste schwarzmagische Handlung, die das Seelenleben aus den lichten Höhen entwaffnet und einen irdischen Sog von eigennützigen Interessen erzeugt, liegt in irrationalen Wahrheitsansprüchen. Diese finden sich in religiösen Gruppierungen, in den verschiedensten Bibellesekreisen, Kirchen, Anhängerschaften von Doktrinen, und nicht nur dort, sondern in den verschiedensten menschlichen Verhältnissen. Wie sehr können Eltern mit einem höchsten Wahrheitsanspruch ihre Kinder an das eigene Ego fesseln, um sich mithilfe der Kinder einen energetischen Gewinn gegenüber anderen zu verschaffen? Die Magie, sowohl die moralisch integre, weiße Energie als auch die abschirmende, verdunkelnde, schwarze Magie, zeigt sich in den verschiedensten Formen der Moralität des menschlichen Gestimmtseins.

Aufrichtigkeit als Schutz vor Lüge und Manipulation

Paradox gesprochen ist es deshalb eine der ersten wichtigen Handlungen, die man zur Entwicklung der Schwarzmagie leisten muss, anderen Menschen niemals ehrlich gegenüberzutreten und ihnen nicht wirklich mit aufrichtigen Blicken zu begegnen. Bewusst muss man den anderen in ein falsches Licht der Wahrnehmung rücken. Ist es aber tatsächlich auf Dauer möglich, wenn man einerseits Bewusstheit übt, aber andererseits die Lüge in vollreifem Bewusstsein transportieren möchte? Eine bewusste Anleitung zur Schwarzmagie ist deshalb mit erheblichen Schwierigkeiten, die man sich selbst mit seinem eigenen Bewusstsein erschafft, verbunden.
Der aufrichtige oder zumindest bewusst gehaltene Blick, der mit guter empathischer Wahrnehmung dem anderen würdig gegenübertritt, bewirkt bei dem, der unehrlich ist, in der Regel eine Verlegenheit. Dieser aufrichtige Blick aber schützt vor hinterhältigen Attacken und schwarzmagischen Gebräuchen. Weiterhin kann jemand nicht schwarzmagisch tätig sein, wenn er nicht in früheren Phasen des Lebens andere Menschen geschädigt hat. Je größer die vorausgegangene Schädigung anderer ist, desto machtvoller kann ein solcher Mensch mit Lüge und Täuschung weitere Menschen dirigieren und energetisch ausbeuten. Lüge, Betrug und Schädigung müssen bereits in tätiger Kompetenz bei dem, der schwarzmagisch aktiv ist, ausreichend Gewohnheit sein.

Opferstatus, religiöser Anspruch und Selbstüberhöhung

Meist sind schwarzmagisch gestimmte Personen Narzissten3) Der Begriff „narzisstisch“ wird hier zur Beschreibung einer Haltung der Selbstüberhöhung, mangelnden Beziehungsaufnahme und instrumentellen Nutzung anderer Menschen verwendet. Er bezeichnet an dieser Stelle keine klinisch gestellte psychiatrische Diagnose., raffinierte Betrüger oder Menschen, die sich immer des Opferstatus benennen. Eine gewisse Pathologie begleitet ihre Psyche. Sie fühlen sich nicht selten als die Retter der Menschheit oder zumindest als Wissende. In Wirklichkeit leben sie aber ein Energieschema, in dem sie ihre Persönlichkeit erheben und andere herabschwächen.

Ein weiteres Kennzeichen schwarzer Magie ist der religiöse Anspruch oder grundsätzlich der moralische Wahrheitsanspruch. Ethische Blasphemie4) Mit „ethischer Blasphemie“ ist hier nicht die herkömmliche Lästerung einer Gottheit oder Religion gemeint, sondern die Entwürdigung und Verkehrung ethischer Inhalte unter dem gleichzeitigen Anspruch, selbst moralisch oder religiös besonders hochstehend zu handeln. oder die etwas andersgeartete Theomanie5) Der Ausdruck Theomanie bezeichnet einen religiösen Wahn, bei dem ein Mensch glaubt, Gott zu sein oder unmittelbar göttlich inspiriert zu werden. (Begriffserklärung bei Merriam-Webster) gelten nur bedingt als pathologische Erscheinungen. Sie sind aber nicht selten und erbauen sich häufig auf energetischer Dissonanz mit dem sozialen Umfeld. Die Menschen im Umfeld erkranken, während die schwarzmagisch wirkende Person sich der besten Gesundheit rühmt. Der verborgene Wille des Menschen spiegelt sich deshalb nicht unbedingt in der Körperlichkeit, sondern vielmehr bei den Mitmenschen.

Die Wahrheitsansprüche sind als Ansprüche jedenfalls irrational und geben allzu leicht eine Scheinenergie, die es in der Wirklichkeit einer ehrwürdigen Auseinandersetzung und Arbeit gar nicht gibt. Werden die Ansprüche totalitär und verbinden sie sich mit Schädigungen anderer, schlechtem Reden in Abwesenheit der Betroffenen, Verurteilen von bestimmten Menschen oder Menschengruppen, so gewinnen diese misslichen Verhältnisse eine zunehmend schwarzmagische Ausstrahlung.

Mond mit Hof: Von der Rückseite aus noch Licht, im vorderen Teil wie bei einer Mondfinsternis abgedunkelt. Die große Mondscheibe reflektiert nun nicht mehr das Licht, sondern saugt es in sich hinein. Das Bild ist symbolisch für schwarze Magie.
Der Mond, der seine Reflektionskraft behält, steht bildlich für die Fähigkeit, Gedanken zu reflektieren. Dieses Bild zeigt eine große Hofbildung um den Mond und nächtliche Wetterfronten. Dennoch hebt sich der Mond mit seinem reflektierenden Potenzial heraus. Er ist ein Beispiel für gute
Reflexionsfähigkeit.

Diese einfache Grafik zeigt, wie Gedanken lichtvoll aufsteigen können. Es handelt sich um eine reine Grafik. Ist aber das aufsteigende Bild des Gedankens gegeben, kann keine Schwarzmagie eintreten.

Selbstprüfung und Verantwortung lösen Verlagerungen auf

Leistung und Verantwortung, bewusstseinsbildende inhaltliche Aktivitäten und kritische Betrachtung dem eigenen Selbst und anderen gegenüber führen zur Auflösung jeglicher energetischer Verlagerung6) „Energetische Verlagerung“ bezeichnet hier eine Beziehungsdynamik, bei der ein Mensch eigene ungeklärte Willens- und Seelenneigungen auf andere überträgt und die dadurch entstehenden Reaktionen für die Stabilisierung oder Erhöhung der eigenen Persönlichkeit nutzt., die so typisch für schwarzmagische Tätigkeit ist. Paradox gesprochen darf sich für die Entwicklung von schwarzer Magie die menschliche Psyche nicht mit Wahrheiten von außen konfrontieren und sie darf sich keinesfalls selbst in das Licht der eigenen Seelenprüfung rücken. Die Worte und Handlungen müssen, so dominant sie auch sein mögen, sowohl eine Lüge für die Menschheit als auch einen eigenen Selbstbetrug darstellen. Wer sich deshalb schwarzmagisch betätigen möchte, muss sein Bewusstsein durch die eigene Täuschung, er sei der Gute und der Retter, selbst belügen.

Widersprüche und Aggressionen entfachen sich sofort, wenn das Selbst eines Schwarzmagiers angegriffen wird. Der Schwarzmagier wird niemals schweigen, sondern versteckt und hinterhältig oder mit starken manipulativen Mitteln auftreten und sein eigenes narzisstisches Selbstbild verteidigen, ja noch mehr: Er wird es nicht nur verteidigen, sondern geschickt nutzen, um sogar aus der Kritik an seiner Person Vorteile zu ziehen. Psychischer und energetischer Nutzen sind die Ziele der Schwarzmagie.

Eine inhaltliche, konstruktive Auseinandersetzung mit Themen und wesentlichen Weisheiten ist für den Schwarzmagier, umgangssprachlich gesagt, wie das Weihwasser für den Teufel. Die Meidung inhaltlicher Klarheit und Richtigstellung begleitet jede gefährliche Magie. Vielleicht darf man gegenüber einem Schwarzmagier noch sagen, man sei anderer Meinung als derjenige, der etwas vorgetragen hat, aber man hüte sich vor einer Richtigstellung oder inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Darlegungen einer Person, die ihr energetisches Gefüge auf Fremdenergien7) Als „Fremdenergien“ werden in diesem Zusammenhang jene Kräfte bezeichnet, die nicht durch eigene Leistung und Bewusstseinsentwicklung hervorgebracht, sondern aus den Reaktionen und Bindungen anderer Menschen bezogen werden. aufgebaut hat.

Die Gefahr unbewusster Kulthandlungen

Kulthandlungen, in denen man die guten Geister beschwört, weil man selbst im Glauben ist, man sei ja schon kompromisslos zugehörig zum Guten, sind hässliche Erscheinungsformen, die einer soliden Spiritualität unwürdig anmuten. Welche fatalen astralen Kräfte aus dem nachtodlichen Reich schleichen bei diesen Handlungen in die Seelen der Menschen und bestärken sie sogar in ihrem energetischen, vitalen Gewinn, der aber das Bewusstsein mehr an den Leib fesselt?8) siehe Anmerkung 2

Weitere Inhalte und Funktionsweisen der Schwarzmagie werden in einem dritten Artikel zu dem Thema dargestellt.

Die Schwarzmagie ist vor allem durch mondenhafte Stimmungen und Dominanzen geprägt. Der Mond ist der eigentliche Planet, der in seiner schlechten Verfasstheit allerlei dunkle Magien fördert, in seiner guten Verfasstheit aber gedankliche Reflexionen hervorbringt. Bei diesem Bild, das nur grafisch zu verstehen ist, fehlen die aufsteigende Gedankenkraft und des Weiteren das gesunde Reflexionsvermögen. Der Mond dominiert den Menschen und die Sonnenkräfte können sich nicht mehr entfalten.9) Bilder von Birgit Lozina, Andrea Partheymüller-Gerber und Katrien Pauwelyn
Fotos: Martin Sinzinger
Trotz verschiedener nebliger Einflüsse überwiegt die Schönwetter-Tendenz. Beim Menschen ist es ebenfalls so: Trotz mancher Störeinflüsse überwiegt eine moralische Grundstimmung. Diese lebt im Willen und entscheidet über schwarze und weiße Magie.

Der Artikel beleuchtet folgende Fragen:

Woran lässt sich schwarze Magie erkennen?

Nach der Darstellung des Artikels wird sie weniger an äußeren Bekenntnissen als an der verborgenen Willensrichtung, der Beziehungsgestaltung und den Wirkungen im sozialen Umfeld erkennbar.

Welche Bedeutung haben Blick und Händedruck?

Blick und Händedruck zeigen beispielhaft, ob ein Mensch dem Gegenüber Aufmerksamkeit und Würde entgegenbringt oder ob er sich trotz äußerer Kontaktaufnahme innerlich zurückzieht.

Was versteht man unter irrationalen Wahrheitsansprüchen?

Gemeint sind Ansprüche auf Wahrheit, die nicht durch Erkenntnis, aufrichtige Auseinandersetzung und verantwortliches Handeln erarbeitet wurden, sondern der Bindung, Selbstbestätigung oder Ausübung von Macht dienen.

Was schützt vor schwarzer Magie?

Ein aufrichtiger und wahrnehmender Blick, kritische Selbstprüfung, verantwortliches Handeln und die Bereitschaft zur sachlichen Auseinandersetzung wirken manipulativen Verlagerungen entgegen.

Welche Bedeutung hat der Mond für die schwarze Magie?

Der Mond an sich ist kein negativer Himmelskörper. Er verkörpert das weibliche Prinzip und eine gesunde Reflexionskraft. Fehlen jedoch die bewusstseinsbildenden Sonnenkräfte, können die Mondenkräfte unbewusst und beherrschend auf den Menschen wirken. Deshalb wird dem Mond häufig ein magisches Kräftewirken zugesprochen.

Anmerkungen

Anmerkungen
1 Die einleitende Kurzfassung am Anfang sowie die Fragen und Antworten am Ende des Artikels wurden für die Onlineausgabe redaktionell hinzugefügt. Der Haupttext stammt von Heinz Grill.
2 Die Begriffe „feinstofflich“, „astral“ und „energetisch“ werden in diesem Beitrag im Sinne der geistigen Forschung verwendet. Sie bezeichnen seelisch-geistige Wirkungszusammenhänge und nicht Energie im physikalisch messbaren Sinne.
3 Der Begriff „narzisstisch“ wird hier zur Beschreibung einer Haltung der Selbstüberhöhung, mangelnden Beziehungsaufnahme und instrumentellen Nutzung anderer Menschen verwendet. Er bezeichnet an dieser Stelle keine klinisch gestellte psychiatrische Diagnose.
4 Mit „ethischer Blasphemie“ ist hier nicht die herkömmliche Lästerung einer Gottheit oder Religion gemeint, sondern die Entwürdigung und Verkehrung ethischer Inhalte unter dem gleichzeitigen Anspruch, selbst moralisch oder religiös besonders hochstehend zu handeln.
5 Der Ausdruck Theomanie bezeichnet einen religiösen Wahn, bei dem ein Mensch glaubt, Gott zu sein oder unmittelbar göttlich inspiriert zu werden. (Begriffserklärung bei Merriam-Webster)
6 „Energetische Verlagerung“ bezeichnet hier eine Beziehungsdynamik, bei der ein Mensch eigene ungeklärte Willens- und Seelenneigungen auf andere überträgt und die dadurch entstehenden Reaktionen für die Stabilisierung oder Erhöhung der eigenen Persönlichkeit nutzt.
7 Als „Fremdenergien“ werden in diesem Zusammenhang jene Kräfte bezeichnet, die nicht durch eigene Leistung und Bewusstseinsentwicklung hervorgebracht, sondern aus den Reaktionen und Bindungen anderer Menschen bezogen werden.
8 siehe Anmerkung 2
9 Bilder von Birgit Lozina, Andrea Partheymüller-Gerber und Katrien Pauwelyn
Fotos: Martin Sinzinger

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