Pädagogik und Beziehung

Das Dreieck gibt eines der imaginativen Grundgesetze der Pädagogik wieder, wie sie Heinz Grill in seinem Werk immer wieder beschrieben hat. Schüler und Lehrer treffen sich nicht auf der horizontalen Ebene, sondern sie finden über das gemeinsame Interesse zu einem Thema auf höherer Ebene zusammen. Diese pädagogische Gesetzmäßigkeit gilt im weitesten Sinne für alle Arten von menschlichen Beziehungen.

Das Dreieck gibt eines der imaginativen Grundgesetze der Pädagogik wieder, wie sie Heinz Grill in seinem Werk immer wieder beschrieben hat. Schüler und Lehrer treffen sich nicht auf der horizontalen Ebene, sondern sie finden über das gemeinsame Interesse zu einem Thema auf höherer Ebene zusammen. Diese pädagogische Gesetzmäßigkeit gilt im weitesten Sinne für alle Arten von menschlichen Beziehungen.

Die Themenfelder Pädagogik und Erziehung erfahren bei Heinz Grill eine Prägung, welche den Erwachsenen in seiner Fähigkeit zur Selbsterziehung in den Mittelpunkt stellt:

”Es ist heute eine der größten Gefahren, dass wir beständig nach neuen Lehrmethoden und nach besseren psychologischen Ansätzen in der Schulpädagogik und Kindererziehung suchen und dabei unsere eigene Persönlichkeit außer Acht lassen. Die wahre Erziehung strömt von einer Persönlichkeit und Autorität aus. Die Persönlichkeit ist ein Ergebnis der Reife, und die Reife ist ein Ergebnis des Wissens, und dieses Wissen ist wiederum ein Ergebnis aus der Reinheit und Aufrichtigkeit und aus der gediegenen Festigkeit unseres Charakters. Diese Festigkeit des Charakters bezeugt mehr als alle Methoden zusammengenommen. Denn diese Festigkeit wirkt als ein Vorbild, dem die Kinder und Jugendlichen Respekt und Achtung entgegenbringen.“

Aus „Erziehung und Selbsterziehung“

Der Pädagoge muss selbst in der Lage sein, einen Raum zu schaffen, in dem der Schüler frei den Lerninhalten begegnen kann:

”Der Pädagoge knüpft geeignete Beziehungsformen und stellt sich durchaus auf ganz reale Weise vor, wie er einen freien Wahrnehmungs- und Kommunikationsraum erschafft. In diesem freien Raum begegnet er dem Schüler oder ganz besonders natürlich auch dem Erwachsenen auf freie Weise, indem er langsam, rhythmisch und praktisch die gestaltbildenden Elemente erbaut. Es ist tatsächlich eine Arbeit, die gestaltend und Struktur erbauend am Menschen wirkt und deshalb der Lernende unmittelbar die Erweiterungen im Sinne von aufbauenden Formen und Inhalten erlebt. Das wirkliche Lernen ist nicht zu verwechseln mit einem Überstülpen und intensiven sogenannten Berieseln mit Inhalten. Es ist vielmehr eine Art räumliches Freiwerden von fixierenden und überladenden Bewusstseinszugriffen, damit der Wille sich in diesem freieren Atem gestaltend erbaut und neue Möglichkeiten der wirklichen Bildung und natürlichen Leistung gewinnt.”

Literatur:

„Die Signaturen der Planeten und die seelisch-geistige Entwicklung in der Pädagogik“
Die schöpferische Umsetzung von Unterrichtsinhalten im Schulunterricht befreit den Lehrer von der undankbaren Position, nur Vermittler und „Einpauker“von Lehrinhalten zu sein. Heinz Grill beschreibt die hohe Kunst der Pädagogik ausgehend von den Tugenden und Werten des Kosmos, als Sonnenpädagogik, Merkurpädagogik, Venuspädagogik usw.

„Erziehung und Selbsterziehung“
Die Selbsterziehung als Grundlage der Erziehung jenseits aller Erziehungsmethoden. Es werden auch die unterschiedlichen Altersstufen und die jeweils angemessene Pädagogik herausgearbeitet. Eine kritische Würdigung des Phänomens der sog. „Indigokinder“ beschließt das Werk.

„Wie Wirken Medien auf Kinder und Jugendliche“
Broschüre. Ein Beitrag Heinz Grills zum Thema.


„Die sieben Lebensjahrsiebte“
Jeweils sieben Jahre liegen zwischen Geburt und Zahnwechsel, Pubertät und Erwachsenenalter mit 21. Auch weiterhin vollzieht sich die Entwicklung in sieben Jahres Rhythmen, die oftmals auch Wendepunkte der Biografie sind.