Die Gefährlichkeit falscher Informationen

Stellungnahme von Heinz Grill zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung

Im Artikel der Süddeutschen Zeitung mit der Überschrift „Der Guru“ wird meine Person mit Personenkult, Gerichtsmissbrauch, Mord, aggressiven Gruppierungen, Ausübung unsolider Heilkunde, mit Lichtnahrung, Spiritismus, Gewalttaten an Kindern und Telefonterror in Verbindung gebracht. Vermutlich will der Artikel eine Gefährlichkeit und eine Art Sekte mit fundamentalistischem Charakter konstatieren. Auf welchem Gebiet liegt jedoch eine wirkliche Gefährlichkeit vor? Die Zeitung scheint, jedenfalls auf den ersten Blick, von der Gefährlichkeit meiner Person vollkommen überzeugt zu sein. Oder? Ist sie wirklich von dieser schlimmen unausweichlichen Gefahr überzeugt? Wenn man einen zweiten, etwas tiefer angesetzten Blick walten lässt, könnte man sich fragen, ob die Schreiber des Artikels sich selbst heimlich bedroht fühlen, sie eine Ahnung einer Gefahr haben, aber diese Gefahr nicht kalkulieren können und sie nicht wissen, woher sie kommt. Ist es nicht vielleicht gerade meine Aufklärungsarbeit auf den philosophisch-geistigen Pfaden der Menschheit, die für viele, die an Bindungen oder religiösem Fundamentalismus leiden und allerlei emotionale Glaubensformeln hegen, bedrohlich wirkt? Wo liegt die Gefährlichkeit und wer fühlt sich wirklich gefährdet? Wer ist Täter und wer ist Opfer?

Die erste und sogleich eindrückliche Beschuldigung erscheint im Titel mit dem Begriff des Guru. Vermutlich haben jedoch die Schreiber des Artikels keine wirklich fundierte Vorstellung von dem ursprünglichen Wort Guru und seiner traditionellen Bedeutung. Der Guru genießt in Indien ein hohes Ansehen. Hätte man in einer indischen Zeitschrift einen Artikel wie diesen veröffentlicht, wäre es wohl zum Skandal gekommen und Millionen von Menschen würden sich beleidigt fühlen. Im Westen jedenfalls gilt der Guru nicht mehr, wie nach dem ursprünglichen Wortsinn, als ein Lichtbringer, der ein Licht in die dunkle Welt der Menschheit vermittelt, sondern als eine autoritative Person, die sich selbst erhöht, Personen um sich schart, sich verehren lässt und in jeder Form seiner bekundeten Wahrheit unantastbar ist. In fundierten Yogarichtungen jedoch ist der Guru nicht eine autoritative Person und das was der Westen aus dem Guru gemacht hat, entspricht keinesfalls den wirklichen Fundamenten der östlichen Traditionen. Eine Zeitung beleidigt bereits mit der Art und Weise, wie sie den Guru ganz allgemein verächtlich macht, die östliche Tradition.

In Widerspruch zu meinen vielen Veröffentlichungen über den sogenannten sozialen Prozess, der zwischen einem Lehrer und einem Klienten bestehen sollte, beschimpft die Zeitung mich als einen Guru, und meint damit natürlich nicht ein ehrwürdiges Verhältnis, sondern prangert meine Person an, indem sie sie darstellt, als würde sie sich selbst erhöhen. Was ist aber mein wirkliches Anliegen im Sinne der spirituellen Lehrtätigkeit und was soll der von mir weiterentwickelte sogenannte soziale Prozess auf den Wegen der Spiritualität aussagen? Infolge der großen unterschiedlichen Standpunkte, Erfahrungen, Kenntnisse, Vorstellungen und Informationen, die über das große Gebiet der Spiritualität existieren, kann ein spiritueller Lehrer nur sehr schwer zu einer soliden Arbeit gelangen, wenn er nicht im Vorfeld mit seinen Interessenten die Begriffe, Zielvorstellungen und Visionen abklärt und schließlich die grundsätzlichen freien Voraussetzungen für Spiritualität und geistige Schulung erschafft. Nach meinen Konzepten gibt es weder einen Ein- noch einen Austritt in ein verbindliches Lehrer-Schülerverhältnis, das einem östlichen strengen Schema gerecht werden würde.

Meine Tätigkeit, entwickelt sich nicht aus einem autoritativen, bestimmenden und bevormundenden Verhältnis zu Interessenten, und diesen Anspruch der Freiheit aller Begegnung und aller Lehrtätigkeit, nehme ich für mich in ganzem Umfang wahr. Die Dynamik der seelisch-geistigen Entfaltung entsteht grundsätzlich aus einem gegenseitigen Wahrnehmen im Gespräch und auf Vorträgen und sie entsteht weiterhin aus der Entwicklung eines inhaltsreichen, selbst gewählten und rational überschaubaren Lebenszieles. Der sogenannte soziale Prozess, der esoterische Aussagen in eine verständliche Praxis und Konkretheit führt, wurde von mir in dem Buch „Das Wesensgeheimnis der Seele“ ausführlichst dargelegt und er stellt alles andere als ein Autoritätsverhältnis und auch als ein Eintreten oder Zugehörigkeitsgefühl in oder zu Gruppen dar. Der Lehrer und der Interessierte lernen sich über diesen Prozess zu begegnen und sie entwickeln in gemeinsamen Betrachtungen die Zielperspektiven und Vorstellungsinhalte für die Zukunft.

Würde sich ein Interessent an einen Lehrer wenden und ihn zum Guru und uneingeschränkten Meister stilisieren, so reduziert er sich in seinem aktiven und rationalen Lernverhalten und dies gerade durch die unangebrachte vorbelastete Positionierung, die besagt, dass der Lehrer weise und unantastbar wäre und der Lernende somit auf minderer Stufe stehen müsste. Nie hatte ich deshalb die Tradition eines Lehrer-Schülerverhältnisses aus dem Orient übernommen, denn würde man es uneingeschränkt und unmittelbar auf den Okzident übertragen, so ließe sich wohl nie eine reale Synthese mit der christlichen Kultur bilden. Das Verhältnis des spirituellen Lehrens von einem Lehrer zu Interessenten, Teilnehmern, Schülern, zur Welt, zum sozialen Leben und zur gesamten Kultur muss sich heute auf einer Wahrnehmung gründen, die der rationalen Vernunft in jeder Phase zugänglich ist. Der erleuchtete unantastbare Lehrer und der infolgedessen definierte unmündig Schüler können in der Zukunft keine solide und weit gefasste Entwicklungsperspektive auf den Gebieten der Philosophie und Spiritualität geben.

Es kommen beispielsweise Personen mit der Frage und dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung zu mir und wollen Hinweise erhalten, wie sie möglichst erfolgreich zu ihrem Ziel gelangen. Der erste aktive Schritt, der in einem Gespräch absolviert werden muss, ist nun derjenige, dass wir in gemeinsamer Betrachtung die Begriffe der Selbstverwirklichung und die wirklichen Intentionen, die zu dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung führen, klären. Wie häufig stellt sich bei dieser beginnenden Arbeit heraus, dass jemand nach Selbstverwirklichung strebt und lediglich aus den Überforderungen der Leistungsgesellschaft entfliehen möchte, sich gewissermaßen in eine Innenwelt des sogenannten Selbst abschirmen und zurückziehen möchte. Die heutige Zeit veranlasst die Menschen in zunehmenden Maße zu einer Art esoterischen Flucht und da die Kirche keine rationalen Antworten auf Spiritualität bieten kann, suchen sehr viele jüngere wie auch ältere Personen die Wege zu Meditationen, Yoga und wollen auch gerne in Gruppen ein besseres, entspannteres Umgangsklima finden. Die Klärung der Motive führt zu einer ersten Freiheit auf dem Weg der Spiritualität und nicht nur der Suchende fühlt sich freier, sondern auch der Lehrer, der dies im gegenseitigen Prozess mit seinen Interessenten übt.

Grundsätzlich führt der soziale Prozess zu einer größeren Beziehungsfreude und gegenseitiger Wahrnehmung, er führt esoterische Inhalte in die Praxis und bereitet den Weg der Spiritualität für jedes Individuum und für jede Berufsausrichtung gangbar vor. Der Lehrer ist dann für den Suchenden nicht eine überhöhte, autoritative Persönlichkeit, die er anbeten, verehren oder der er gar blindlings gehorchen müsste, er ist vielmehr eine Ansprechperson, ein rationales Gegenüber und eine Person, die sich in die Schwächen und Stärken des Lebens einigermaßen hineinfühlen kann. Bindungen und Abhängigkeiten in personaler Hinsicht entstehen durch den sozialen Prozess nicht, denn es werden die Themengebiete rational erörtert und es können sich daraus anschauliche Lebensziele und Perspektiven entwickeln.

Indem die Süddeutsche Zeitung sich vielfach auf eine Münchner Familie, die wohl nach allem Anschein einen ausserordentlich grossen internen Konflikt hat, bezieht, und meine Person erheblich stigmatisiert und mit größter Wucht unlautere Motive wie Gehirnwäsche unterstellt, verhindert sie die wirkliche Möglichkeit, dass Menschen, die in irgendwelchen Abhängigkeiten spiritueller oder gesellschaftlicher Art sind, den sozialen Prozess kennenlernen und sich ein ordentliches fundiertes Bild über Spiritualität verschaffen können. Die Gefahr für Glaubensfragen und für die Gesellschaft sah man früher beispielsweise in den Hexen. Heute sieht man sie fast ausschließlich in sogenannten Sekten und all jenen Personen, die Spiritualität außerhalb der Kirche und anderen feststehenden Einrichtungen lehren. Ist es aber nicht eine größere Gefahr, wenn man Menschen fortwährend Falschinformationen liefert und sie mit irrationalen Ängsten vor der Spiritualität nährt? Die Falschinformationen bleiben wie dunkel Schatten in der Seele erhalten und lähmen die natürlichen Beziehungsfähigkeiten, sie erschaffen Unfrieden und vielleicht sogar Aggressionen. Sie rauben durch ihre Lügenhaftigkeit dem Menschen das schöpferische Potential, das so wertvolle höchste Gut der Seele zur Eigenständigkeit, das so notwendig wäre, um ein freies Urteil zu bilden. Indem die Zeitung sich nicht an reale Fakten und an Quellenangaben für ihre Behauptungen hält, gibt sie dem Menschen die Meinung vor und lässt damit eine wirkliche Urteilsbildung nicht mehr zu. War die Hexe früher wirklich gefährlich? Ist Spiritualität heute tatsächlich eine derartig große Gefahr für die Menschheit?

Aus einem sozialen Prozess kann man sich jederzeit verabschieden, jedoch aus den Suggestionen und Manipulationen wird man sich nur sehr schwer befreien können, denn diese ergreifen den Menschen bis in seine tiefere Psyche hinein. Ein Artikel, der manipuliert, ist meines Erachtens deshalb gefährlicher, als eine erfundene Sekte, die es in diesem Sinne, wie sie dargestellt wird, nie gegeben hat.

12 Replies to “Die Gefährlichkeit falscher Informationen”

  1. Die einseitige Darstellung bzw. die Umkehrung in dem Artikel Der Guru sind wesentliche „Stilmittel“, die sich durch den „Artikel“ hindurch ziehen und zu einem äußerst negativen Bild über Heinz Grill und den von ihm begründeten Yogaweg beitragen sollen.
    Der unbefangene, interessierte Leser jedoch wird sich fragen, wie es sich nun tatsächlich mit dem „Justizmissbrauch“ und der „unbescholtenen Familie B.“ verhält? welche Urteile wurden wirklich gesprochen und wer hat die Justiz missbraucht?
    Ich habe selbst mehrere Klagen geführt, wegen Verletzung meiner Patientenrechte. Christine B. und ihr Mann wurden rechtskräftig verurteilt. Ich weiß auch von mehreren anderen Klagen, wo dies ebenso war. Christine B. hielt sich aber nicht an diese Urteile und ließ sie zwangsvollstrecken. Kein Wunder, dass sich der Gerichts- und Klägeraufwand dadurch erhöht. Hätten die Journalisten zumindest einige der Endurteile gelesen, wäre ihnen angesichts ihrer ungeheuerlichen Behauptungen wohl der Schreckensschweiß ausgebrochen.

  2. Jetzt melde ich mich hier einmal zu Wort, da mich etwas sehr erstaunt. Nachdem ich den Artikel in der Süddeutschen Zeitung „Der Guru“ gelesen habe, ist mir etwas komisch vorgekommen.
    Ich habe eine Bekannte, die ich einige Male im Jahr treffe. Sie praktiziert schon seit Jahren den Yoga von Heinz Grill, ist immer freundlich und kommunikativ. Wenn sie bei einem gefährlichen Guru gelernt hätte, dann würde sie sich vermutlich anders benehmen und ich hätte nicht so eine gute anregende Gesprächsbasis mit ihr. Ich rief meine Bekannte einmal an, um mich über ihr Yoga-Hobby zu informieren. Sie schlug mir vor, ob ich vielleicht Heinz Grill selbst kennenlernen will, es gäbe Studientage in Italien unter seiner Anleitung, wo ich mir von seiner Person und Arbeitsweise selbst einen Eindruck verschaffen könne. Da ich schon in Rente bin und Zeit hatte, wollte ich mir selbst ein Bild machen. Ich hatte sowieso vor, eine Urlaubszeit in Italien zu verbringen, da traf es sich gut, dass die Studientage in die Zeit, die ich geplant hatte, hineinfielen.
    So fuhr ich letztes Wochenende zum Studientag. Vorweg genommen, ich konnte trotz kritischem Argusauge nichts von dem, was ich in dem Artikel der SZ gelesen habe, erleben. Ganz im Gegenteil, erlebte ich Heinz Grill als freundlich, freilassend, freundschaftlich und sehr kompetent in seinem Gebiet des Yoga.
    Ich muss dazusagen, dass ich schon in der Zeit, wo ich noch berufstätig war, für eine zeitlang ein Yogastudio zum Ausgleich für den stressigen Büroalltag besucht habe. Die Trainingsabende haben mir gut getan, ich konnte mich entspannen. Aber mit der Zeit ist es mir langweilig geworden, da wir immer das gleiche Programm ausgeführt haben, es war kein Fortschritt möglich. Aber durch die entspannende Komponente kam ich die letzten Jahre gut durch meinen Arbeitsalltag.
    An diesem Studienwochenende mit Herrn Grill habe ich so viel über Yoga gelernt, was ich in den Jahren im Yogastudio alles nicht erfahren habe. Sehr interessant war vor allem die gegliederte Herangehensweise. Wir befassten uns mit der Kraft im Menschen, die er zum Aufrichten benötigt, mit der Stabilität und Flexibilität der Wirbelsäule. Herr Grill griff die Themen von den Anliegen der Teilnehmer des Wochenendes her auf und gestaltete die Übungen dahingehend. Ich habe einen Eindruck von der Wirbelsäule bekommen, obwohl ich in meinem Alter schon sehr steif bin, konnte ich die Übungen gut mitmachen und fühle mich gestärkt und beweglicher und traue mir wieder mehr zu. Besonders anschaulich und nachvollziehbar fand ich den Hinweis, dass es sich bereits um Erschöpfung handelt, wenn die Lendenwirbelsäule nach hinten kippt und man da durch eine gezielte Dynamik entgegenwirken kann.
    Da das Seminar weiter weg von einer Gaststätte in einem schön gelegenen Bergdorf stattgefunden hat, wurde für die Seminarteilnehmer ein Essen zubereitet. Die Tage sind sehr heiß gewesen und es gab einen Obstsalat mit Nüssen, Rohkost mit selbst gebackenes Vollkornbrot, Butter und Aufstrich. Da wir uns einige Stunden mit den Yogaübungen gefordert haben, hat das Essen besonders gut geschmeckt. Heinz Grill war sehr gesprächig und jeder konnte mit ihm einige Worte wechseln, einen abgehobenen Guru habe ich nicht angetroffen.
    Zum Ausklang leitete Heinz Grill noch eine Meditation an. Meine bisherige Erfahrung aus dem Yogastudio will ich aber zuerst noch schnell schildern. Am Ende jeder Yogastunde drehte die Trainerin den CD-Player auf und regte mit einer Meditationsmusik die Meditation an. Sie sagte nur: „Wir kommen jetzt zur Meditation.“ Im Lotussitz oder auch liegend, lauschten wir der Musik, es war entspannend für mich. Etwas war für mich eher unangenehm: Nach der Meditation ging jeder für sich still nach Hause, es gab keinen Austausch mehr mit den anderen Personen. Die Trainerin regte an, dass wir das schöne Bei-sichSein, das durch die Meditation entstanden ist, so lange als möglich in unserem Inneren behalten sollen, damit wir gut schlafen können.
    Heinz Grill machte hingegen zuerst eine längere Ausführung über die Technik von Konzentration und Meditation. Auch hier ging er wieder gegliedert und mit Unterscheidungskriterien heran. Insbesondere sollten die Kursteilnehmer es vermeiden, in einen träumerischen Zustand zu kommen, sondern sich dem Gedankeninhalt und den hierbei auftretenden Empfindungen mit voller Wachheit gegenüberstellen. Die Konzentration auf einen Gedankeninhalt erfolgte bei aufrechter Sitzhaltung und offenen Augen, keine Musik, Stille, nur die Geräusche der Umgebung. Einige Minuten konzentriert, mit wacher Gegenwärtigkeit auf den Gedanken ausrichten, dann wieder einige Minuten den Gedanken ruhen lassen, sich mehr fragend interessiert dem Gedanken gegenüberstellen. Zum Abschluss des Seminares war ein ganz natürlicher Umgang mit den Kursteilnehmern, wir gingen noch in eine Pizzeria und lernten uns auch privat näher kennen.
    Alles in Allem ein sehr bereicherndes Studienwochenende – Ich glaube, dass ich dort wieder einmal hinfahren will. Zum SZ-Artikel: „So ein Schmarrn!“

  3. Interessant ist, dass die Journalisten der SZ, die diesen unglücklichen Artikel verfasst haben, sich trotz der nicht geringen Anzahl an Richtigstellungen im Internet, über die sie sich auch bereits informiert haben, nun nicht korrigieren. Anstatt die Verdrehungen und unwahren Tatsachenbehauptungen richtigzustellen, setzen sie in selbstgerechtem, pseudo-seriösem Duktus erneut mit Verleumdungen fort, behaupten, sie hätten auch noch viel mehr herausgefunden. Man kann nur rätseln, was das ist – Vielleicht, dass Heinz Grill ein brillanter Kletterer ist, interessante Vorträge hält, sich für sozialen Fortschritt und Frieden einsetzt, eine ästhetische Form des Yoga praktiziert und unterrichtet, er ein umfangreiches Werk zu den unterschiedlichsten Themen geschrieben hat, er also womöglich ein universelles Talent ist, wie man es in heutiger, angeblich „alternativloser“ Zeit schon gar nicht mehr für möglich hält?
    Man bilde sie sich selbst einen Eindruck:
    https://stw-verlag.de/artikel/kat-heinz-grill/
    Heinz Grill – Künstler-Porträt eines universellen Talentes
    https://www.youtube.com/watch?v=q0hEiCcr10Q
    Die als Reaktionen auf den Diffamierungsartikel entstandenen, soweit ich es überblicke, weitgehend sachlichen Gegendarstellungen beklagen die SZ-Journalisten nun als „Gegenöffentlichkeit“, die ihnen „Schmerz bereite“, als „mit wuchtigen Begriffen gespickt“. Insbesondere an einem Begriff vermeinen sie zu ersehen, dass all diese Gegendarstellungen „abgesprochen“ sein müssten: Die wiederkehrende Verwendung des Begriffes „Suggestion“ (als Attribut zur Charakterisierung von dem, was der Artikel durch seine unbelegten Mutmaßungen und Falschdarstellungen beim Leser bewirkt).
    Anscheinend darf also niemand den Begriff Suggestion verwenden, auch nicht, wenn es sich um Suggestion handelt und wenn es keinen trefflicheren Begriff für das gibt, was hier medial suggeriert werden soll (von lat. suggerere / suggestum – einreden; vgl. auch Duden-Lexikon: jemandem etwas, ohne dass ihm dies bewusst wird, einreden oder auf andere Weise eingeben, um dadurch seine Meinung, sein Verhalten o. Ä. zu beeinflussen). Wer in Zukunft das Wort Suggestion gebraucht, wird also ganz selbstverständlich der Gruppe der Grillianer zugeordnet werden. Ach wie dumm von mir, ich hätte es doch wissen müssen, dass ehrenwerte Qualitätsjournalisten immer ganz genau recherchieren und ihr Geschriebenes höchsten Wahrheitsanspruch besitzt. Darum Achtung, verwenden Sie nicht den Begriff „Suggestion“, sonst sind Sie automatisch in der Suggestion, Sie wären ein Anhänger eines Guru und gehören zu einer gefährlichen Gruppe. Q.E.D. (quod erat demonstrandum)

    1. @Marina Q.E.D.:
      „Suggestion“ ist wohl eher noch ein milder Begriff zur Umschreibung von dem, was Massenmedien wie die Süddeutsche betreiben. „Mentale Vergiftung“, wie es Prof. Rainer Mausfeld bezeichnet, wäre wohl eine passendere Bezeichnung.

  4. Was stabilisiert den Menschen? Das heißt, wo kann der Einzelne in sich ein gewisse Ruhe finden und eine gewisse Mitte erleben. In verschiedenen Methoden oder Techniken wird gelehrt, dass der Mensch einen bewussteren Umgang mit sich und seinen Gedanken und Gefühlen trainiert (siehe Achtsamkeitstraining, Stabilisierungsphase in der Traumatherapie, kognitive Verhaltenstherapie, u.a.,). Das bedeutet, dass sozusagen eine Reflexion des eigenen Wahrnehmens und Erlebens stattfinden soll, um angemessene weitere Handlungsstrategien zu entwickeln und einzuüben, damit eine bessere Lebensqualität möglich ist. Diese sind ausgehend von einem rationalem Verständnis und Beurteilen. Auch die Gefühle und der Umgang mit den Emotionen können besser eingeschätzt werden. Es entsteht dann eine Stabilisierung nach bestimmten schwierigen Lebensereignissen.

    Bei dem sozialen Prozess, den Heinz Grill erwähnt und der bei ihm geübt werden kann, wird in Gesprächen und bei Fortbildungen ebenfalls mit realitäts-bezogenen und fachlichen Gedanken mit den anwesenden Personen ein Thema bearbeitet. Das Besondere dabei ist, dass durch die Spiritualität eine weitere seelische Entwicklung bei jedem möglich ist. Denn die Kräfte in der Seele werden angeregt und erweitern sich. Das persönliche Denken wird freier und unabhängiger und die Gefühle werden feiner. In diesem sozialen Prozess liegt meines Erachtens ein lauteres Motiv, nämlich die seelisch-geistige Entwicklung jedes einzelnen Menschen zu stärken und dies wirkt sich stabilisierend auf jeden aus.

    Was destabilisiert den Menschen? Es ist im einfachen Sinne wohl das „hintemrum“ Getratsche zu nennen, das sich gerne weiter ausgestaltet bis zum Mobbing. Dann sind es z.B. viele verwirrende, unsachgemäße Berichterstattungen, bei denen Angst geschürt wird, wie es momentan bei der Masern-Debatte ist. Es gibt kaum klare und sachliche Informationen zu dem Thema in den öffentlichen Medien. In Niedersachsen ist nun angeblich eine Frau an Masern gestorben. Die bis dahin noch ungeimpfte Frau hatte Symptome einer Masernerkrankung und wurde nach circa vier Tagen geimpft. Da die Masernimpfung jedoch nur als Dreifachimpfung angeboten wird, wurden in den geschwächten Körper weitere Substanzen reingegeben. Vielleicht hat sie die Impfung nicht vertragen. Es wird aber in den Medien nur davon gesprochen, dass sie an den Masern gestorben sei. Doch beim hören und lesen ist innerlich zu bemerken, dass „da etwas nicht stimmt“.
    In diesen Dingen finde ich nur unlautere Motive, die Verwirrung stiften und Fragen offen lassen. Da es zwischenzeitlich sehr viele öffentliche Themen gibt, bei denen dies zu bemerken ist, entsteht eine weitere Überforderung des Menschen und damit auch Destabilisierung auf die Psyche. Und deshalb ist es aus meiner Sicht heute besonders wichtig, gerade die Beurteilung innerhalb der Lebensumstände über ein klares und unabhängiges Denken und Empfinden zu stärken.

    Aber klar denkende Menschen sind wohl in unserer Gesellschaft nicht erwünscht, denn sonst würde sich die SZ nicht auf solch eine Berichterstattung einlassen, wie in dem angegebenen Artikel.

  5. Sehr geehrte Chefredaktion der Südd. Zeitung!

    Vielen Dank für Ihren so sorgfältig vorbereiteten Artikel „der Guru“ in der Passionzeit in Ihrer Zeitung. Es gibt zwar Informationen, siehe unten, dass der Artikel mit Hilfe einer guten Bekannten, von Prozessgegnern von Heinz Grill verfasst worden ist, doch möchte ich jetzt vor allem auf Ihren Artikel eingehen. Sie wissen ganz genau, wenn Sie eine positive Überschrift wählen würden, wie, „Metzgersohn mit genialen Ideen für Kunst,Kultur und Wissenschaft“, dann liest das niemand. Doch wenn Sie eine negative Überschrift wählen, obwohl viele Nutzer im Internet keinen Zugang zu so wertvollen Artikeln, weil Sie nicht Ihre Zeitung abonniert haben, dann ist eine große Leserschaft sicher. Denn das ist ja nötig, wenn man große, wertvolle Menschen dem Exclusiv Lesekreis Ihrer Zeitung vorstellen möchte. Man hätte mit keiner positiven Information, das Interesse an dem so freilassenden und eben gar nicht Guru-haften Heinz Grill so wecken können, wie wenn man subtile, nicht nachvollziehbare Angriffe, gegen diese Persönlichkeit konstruiert. Denn Ihre Zeitung ist oft auf der Seite der Wahrheit: https://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-der-arabischen-welt-die-umsturz-gmbh-1.1061251 oder https://www.sueddeutsche.de/thema/Luxemburg-Leaks , um nur einige Beispiele zu nennen. Warum sollten Sie der Milliardärsfamilie Bornschein,  gegen einen harmlosen Yoga Lehrer denn helfen wollen? Ja die Familie Bornschein ist großartig vernetzt und der verstorbene Willy war ja sogar ein Vorsitzender eines wichtigsten Netzwerkes. Doch die Haltung Ihrer Berichterstattung ist oft zur Wahrheit gerichtet: https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-korruption-1.4082169 . Warum sollten Sie denn sonst so subtile Vorwürfe gegen einen Yogalehrer erheben? Wo doch die in Süddeutschland verblichene Münchnerin , ein Abschiedsschreiben knapp vor ihrem Hinscheiden verfasst hat, wo sie meinte der Sai Baba für den Westen, also eben Sie eine Art geistiger Führer des Westens zu werden, und der des Mordes, eigentlich der Tötung Beschuldigte Klaus Oppermann , (für ihn gilt natürlich die Unschuldsvermutung, sollte man meinen), ein Abschiedsschreiben, wo keinerlei Schuldbekenntnis vorkommt, geschrieben hat: https://heinz-grill.de/guru-sueddeutsche-zeitung/ http://mensch-und-individualitaet.de/2019/03/

    Sie, die Redaktion, wollten auf Umwegen natürlich, die zahlreiche Leserschaft, zu einem sehr wertvollen Menschen hinführen, der wertvollste sehr individuelle Impulse in die Welt bringt, und auf anderem Wege kann man heute nicht Aufmerksamkeit erreichen, als wenn man eine sehr negative einseitige Berichterstattung verfasst. 

    Den zweiten Weg, dass Berichterstattung heute auf dem Wege des Sponsoring funktioniert, wo die Zeitungen ja von großen Sponsoren abhängig sind, und Milliardäre, wie Bornschein, könnten ja auch gut spenden, oder dass es starke Netzwerkverbindungen gibt, die die Wahrheit verfälschen, den Weg möchte ich jetzt einmal nicht annehmen.

    Vielleicht noch eine kleine Ergänzung, zu den Richtigstellungen, die es ja an mehreren Stellen im Internet gibt, und auf die der Artikel ja auch teilweise in gekonnter Einseitigkeit Bezug nimmt: Wenn ein Arzt so viele Übertretungen der ärztlichen Schweigepflicht durchführt, wie Frau Kollegin Bornschein vorgeworfen werden, dann grenzt es fast an ein Wunder, dass es bis jetzt noch zu wenig klaren Verurteilungen gekommen ist.
    Es gibt nebenbei auch ein Interview mit Heinz Grill, wo auf die Unterstellungen in Ihrer Zeitung Stellung genommen wird: https://www.youtube.com/watch?v=bwankXzm-I4

    Nochmals besten Dank für den Artikel der in der Passionszeit geschrieben wurde

    Alias Ihr Eugen Roth

    1. Mir sind allein mehr als 20 Verurteilungen der Ärztin Bornschein wegen Kassenbetrug, Schweigepflichtverletzungen und anderen Arztpflichtverletzungen bekannt. Das ist nicht gerade wenig, wie ich finde. Nach Auffasung der SZ sollten die Geschädigten dies aber gefälligst hinnehmen, um nicht die Gerichte zu belasten. Eine wirklich selstsame Logik!
      Liebe Dieselfahrer, es gibt schon 1000 Klagen wegen diesem lästigen Diesel-Betrug. Bitte hören Sie endlichen auf den armen Konzern zu beklagen. Sie haben doch gelesen, dass 50 Zivilklagen schon einen ganzen Staat samt seiner hilflosen Justiz völlig lahmlegen kann!

  6. (Offener Brief an die Redaktion der Süddeutschen)

    Sehr geehrte Frau Riehl, sehr geehrter Herr Mayer,

    mein Schreiben ergeht an Sie als verantwortliche Ressortleiter der SZ-Rubrik „Gesellschaft und Wochenende“. In besagter Rubrik ist in der SZ plus-Ausgabe vom 13./14. April ein Artikel mit Titel „Der Guru“ von Julius Heinrichs und Ralf Wiegand erschienen. Wer diesen Artikel liest, bekommt wohl unweigerlich den Eindruck, dass der darin beschriebene Buchautor und Yogalehrer Heinz Grill ein Schwerverbrecher sein müsse. Obwohl die beiden Autoren Heinrichs und Wiegand keinen Beweis darlegen und ihre gesamte Argumentation lediglich auf „Kontaktschuld“ des Herrn Grill mit mutmaßlichen Delinquenten beruht, suggerieren sie, dass Herr Grill eine gefährliche manipulative Sekte führe und mit Gehirnwäsche und Psychoterror bis hin zu Mord in Verbindung stehe.

    Als eine der auflagenstärksten Zeitungen Deutschlands, die weithin immer noch als Qualitätszeitung angesehen wird, haben Sie Ihren zahlreichen Lesern damit ein Bild vermittelt, das einen unbescholtenen Menschen aufs Gröbste diffamiert, aber leider jeder Faktengrundlage entbehrt. Vorneweg: Ich bin keine „abhängige Anhängerin“, kenne und schätze Herrn Grill jedoch seit über 20 Jahren, bin also im Gegensatz zu den Autoren Heinrichs und Wiegand mit den realen Verhältnissen um seine Person und Yogaschule vertraut. Ich kann daher nur staunen, was in Ihrem Artikel an haarsträubenden und unhaltbaren Behauptungen konstruiert wird. Man weiß gar nicht, wo man ansetzen sollte, wollte man all die Falschdarstellungen und mutwilligen Verdrehungen, die im gegenständlichen Artikel lanciert werden, richtigstellen. An dieser Stelle nur so viel: Ein Aufrollen der im Artikel angesprochenen Sachverhalte würde in der Tat lohnen. Dann würde sich allerdings herausstellen, dass praktisch jede einzelne darin angelastete Begebenheit geradewegs umgekehrt gelagert ist und die Süddeutsche mit diesem Artikel einer gewaltigen Ente aufgesessen ist, wie sie von derjenigen Seite konstruiert wird, die mit Herrn Grill in Rechtsstreit liegt und zum Zwecke seiner Diskreditierung unter anderem mit kirchlichen Sektenverfolgungseinrichtungen kollaboriert.

    Ich für meinen Teil kann mir das Zustandekommen eines solchen Machwerks nur auf zweierlei Weise erklären: Entweder die Süddeutsche hat in ihrer Redaktion nun auch einen Schreiber sitzen, der dem Erfolgsjournalisten Claas Relotius in der Disziplin des affektheischenden Märchenerzählens nacheifert. Oder – es gibt womöglich einen ungenannten Initiator, der nun diejenige Negativpublikation veranlasst hat, die von der im Artikel angeführten, mit Herrn Grill in Rechtsstreit befindlichen Münchner Konfliktpartei schon seit geraumer Zeit in unlauterer Weise angedroht wurde.

    Dass es geradewegs die SZ ist, die sich als willfähriges Vehikel für eine solche präjudizielle Kampagne bar aller Fakten findet, ist erschütternd. Dass im vorliegenden Fall ein europaweit geschätzter Buchautor, Alpinist, Heilpraktiker, Yogalehrer und um Kulturfortschritt, Beziehung und Humanität bemühter Mensch derart diffamiert bzw. regelrecht kriminalisiert wird, grenzt an strafrechtliche Tatbestände des Rufmords und der üblen Nachrede.

    In Hinblick auf das dreiseitige, mangels nachvollziehbarer Fakten mit einer Serie an effektheischerischen, widerwärtigen Comic-Illustrationen mit in einer Waschmaschine befindlichen Gehirnen etc. geschmückte Konvolut wäre nun eine mindestens doppelt so lange Gegendarstellung über das tatsächliche Leben und Werk des Heinz Grill angebracht – ein Werk, das ganz im Gegensatz zu der von den SZ-Autoren Heinrichs und Wiegand suggerierten Darstellung vollkommen transparent und auf zeitgemäßem Niveau für jedermann öffentlich einsehbar ist. Insbesondere der Vorwurf des Gurutums geht vollkommen ins Leere, da praktisch in jedem Buch von Heinz Grill der „Guru“ für eine zeitgemäße, westliche Art der Spiritualität als vollkommen unbrauchbar angesehen wird und stattdessen ein vollkommen freies, auf individueller Selbstverantwortung basierendes Verständnis von Persönlichkeitsbildung dargelegt wird. Es existieren von Heinz Grill zahllose Publikationen, Buchveröffentlichungen, Videos, Interviews und Konferenzmitschnitte zu zeitaktuellen Themen. Nichts von den tatsächlichen Verdiensten, Ehrungen und Leistungen von Heinz Grill ist in besagtem SZ-Artikel erwähnt. Wenn der von den Autoren Heinrichs und Wiegand erstellte Artikel, der billigste Klischees bedient und schlichtweg unwahr ist, also „investigativer Journalismus“ sein soll, dann ist der sogenannte Qualitätsjournalismus womöglich wirklich in seiner Dekadenzphase angekommen. Ich hoffe dessen ungeachtet, dass objektive und qualitativ hochwertige Berichterstattung wieder zum Standard in der etablierten Presselandschaft werden, wo Willkür, Vorurteilen und (vielfach kirchlich belegten) Klischees gegen spirituell orientierte Menschen nicht der Vorrang gegenüber objektiven Fakten und der grundrechtlich verbürgten Glaubens- und Gewissenfreiheit eingeräumt werden.

    Falls derartige Grundsätze im heutigen schnelllebigen medialen Diskurs in Vergessenheit geraten sein sollten, empfehle ich z.B. eine Lektüre der UN-Charta und der UN-Menschenrechte, deren Geist wir uns als demokratisch-liberale Gesellschaft und westliche Wertegemeinschaft ja verpflichtet fühlen. Diese bekunden als zentrale Grundsätze den Glauben an die Würde und den Wert der menschlichen Persönlichkeit und das in diesem Zusammenhang explizit herausgestellte Verbot jeglicher Diskriminierung, dem Recht auf Leben und Freiheit, Anerkennung als Rechtsperson, Gleichheit vor dem Gesetz, Anspruch auf ein faires Gerichtsverfahren, Unschuldsvermutung in gerichtlichen Verfahren sowie der Freiheitssphäre des Einzelnen basierend auf einer Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.

    In diesem Sinne ersuche ich Sie um Weiterleitung meines Schreibens auch an allfällige weitere im vorliegenden Fall verantwortlich zeichnende Mitarbeiter der SZ sowie insbesondere der Redaktion für investigative Recherche.

    Mit freundlichen Grüßen

  7. Seit vielen Jahren besuche ich Veranstaltungen mit Heinz Grill. Ich erlebe abei, wie die Anregung zu gegenseitigem Wahrnehmen und das Hinblicken und Zugehen jedes Einzelnen auf ein Thema, die objektive Urteilsbildung und den flexiblen und doch zentrierten Standpunkt jedes Einzelnen stärkt. Eine neue, freilassende und doch verbindende Kulturkraft erwächst auf dieser Basis.

    Konstruktive Kritik verstehe ich beispielsweise so, dass man nicht abwertet oder vorschnell bewertet, sondern nächste, in die Zukunft gerichtete, konstruktive Möglichkeiten aufzeigt, oder besser noch, im gegenseiteigen Wahrnehmen entwickelt.

    Welche Kulturkraft findet durch den Artikel in die Welt?

  8. Herr Grill, Sie haben auf Ihrer Internetseite eine eigene Rubrik, auf der Sie Ihre Leser zu konstruktiver Kritik aufrufen. Warum schreibt denn hier niemand, wenn so viel im Argen liegen soll? Kritik findet man nicht, aber persönliche Diffamierung zu Hauf. Daran sehe ich, dass diese Diskreditierungen von Personen kommen, die Sie wohl gar nicht kennen.

  9. Hier in England scheint der Begriff Guru mehr von seiner authentischen Bedeutung erhalten zu haben als in Deutschland. Wenn andere hören, dass ich Yoga praktiziere, fragen sie mich manchmal: „Hast du einen Guru?“ Aber ich hatte nie das Gefühl, dass diese Frage voller Urteile ist. Vielmehr scheint die Haltung eher eine Neugierde oder gar ein Interesse zu sein, dass ich vielleicht jemanden kenne, der eine andere Art von Wissen hat, ein tieferes Verständnis des Lebens als die meisten Menschen; Jemand, der vielleicht die Antwort auf einen tiefen und seit langem bestehenden Mangel in unserer Seele hat. Die Leute hier haben nicht das Vorurteil entwickelt, dass ein Guru eine schlechte Sache ist. Sie sind vielmehr daran interessiert herauszufinden, was ein solcher Mensch ist, was er tut und welche neuen Entwicklungen er möglicherweise für die Menschheit bringen kann.

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